Mein Weg und meine Qualifikationen
Seit 2020 begleite ich Menschen mit Psychotherapie, Coaching und Paartherapie auf ihrem Weg der Weiterentwicklung. Ich finde es immer wieder spannend und erfüllend, gemeinsam zu erforschen, was in einem Menschen alles so vor sich geht.
Es bereitet mir große Freude, dabei zu sein, wenn meine Klient:innen beginnen, sich in ihrer Haut wohler zu fühlen, ihr Leben mehr zu genießen und ehrliche, freudvolle und nährende Beziehungen zu führen. Ich bin sehr dankbar dafür, dass mir Menschen das Vertrauen schenken, sie auf ihrem Weg zu begleiten.
Als diskriminierungskritische und queer-sensible Therapeutin ist mir ein sicherer, wertungsfreier Raum für alle Menschen und Beziehungskonzepte wichtig.
Auf dieser Seite stelle ich Ihnen meinen beruflichen Weg und meine Qualifikationen vor.
Mein beruflicher Weg
Mein beruflicher Weg ist keine gerade Linie. Stattdessen habe ich verschiedene Abzweigungen genommen, neue Leidenschaften entdeckt, mich weitergebildet und neu orientiert. Diese vielseitigen Erfahrungen ermöglichen es mir, unterschiedliche Lebens- und Arbeitswelten zu verstehen.
Studiert habe ich zunächst BWL an der Universität zu Köln, mein Diplom schloss ich 2011 ab. Danach arbeitete ich einige Jahre als Projektmanagerin in der Marktforschung und im Online-Handel.
2014 war für mich ein Wendepunkt: Ich sammelte eigene Therapieerfahrung und merkte, dass ich mich beruflich verändern wollte. 2015 begann ich eine Ausbildung zur Vinyasa-Yogalehrerin – ich wollte Menschen auf der Reise zu sich selbst begleiten und ihnen dabei helfen, in Balance zu kommen.
Um dieses Ziel noch besser verfolgen zu können, begann ich 2019 meine Ausbildung in Humanistischer Psychotherapie bei Thalamus in Essen. Ausgebildet wurde ich in klientenzentrierter Gesprächspsychotherapie nach Carl Rogers sowie in Gestalttherapie. 2020 bestand ich die Überprüfung beim Gesundheitsamt Köln zur Heilpraktikerin für Psychotherapie (HPP). Seitdem begleite ich Klient:innen in psychisch herausfordernden Situationen und bei Veränderungen in ihrem Leben.
Parallel dazu war ich von 2016 bis 2023 in einem Redaktionsbüro tätig. Dort betreute ich ein Online-Projekt zum Thema Radikalisierungsprävention für die Bundeszentrale für politische Bildung und war außerdem für Team-Management zuständig. Diese Zeit hat meinen Blick für gesellschaftliche und politische Zusammenhänge geschärft – eine Perspektive, die bis heute in meine therapeutische Arbeit einfließt: Ich betrachte psychische Gesundheit nicht isoliert, sondern auch im Kontext sozialer und gesellschaftlicher Belastungen.
2023 begann ich eine Weiterbildung in Integrativer Paartherapie bei der Norddeutschen Paarakademie in Hamburg. Seitdem unterstütze ich auch Paare bei der Lösung ihrer Konflikte und auf ihrem Weg zu einer ehrlichen und erfüllten Beziehung. Seit Ende 2023 bin ich vollständig selbstständig in eigener Praxis.
Aktuell erweitere ich meine Arbeit um eine mehrjährige Weiterbildung in Somatic Experiencing, einem körperorientierten Ansatz zur Verarbeitung von traumatischen Erfahrungen.
Damit meine Arbeit fachlich fundiert und reflektiert bleibt, gehe ich regelmäßig in Supervision und tausche mich in zwei Peer-Groups zur kollegialen Intervision aus. Auch darüber hinaus stehe ich in kontinuierlichem fachlichem Austausch – mit psychologischen Psychotherapeut:innen, Heilpraktiker:innen für Psychotherapie, Paartherapeut:innen sowie Menschen aus angrenzenden Berufsbildern.
In meiner Freizeit bin ich gerne in der Natur, lese viel, besuche Konzerte oder mache selbst Musik. Gesellschaftliche, politische und psychotherapeutische Themen interessieren mich sowohl fachlich als auch persönlich sehr.
Meine Qualifikationen
Heilpraktikerin für Psychotherapie
Gesundheitsamt Köln
2020
Humanistische Psychotherapie
Gesprächspsychotherapie und Gestalttherapie
Thalamus Essen
2019-2021
Integrative Paartherapie
Norddeutsche Paarakademie Hamburg
2023-2024
Somatic Experiencing (in Ausbildung)
Somatic Experiencing Deutschland, Doris Rothbauer
2026-2028
Vinyasa-Yogalehrerin
Vishnus Couch Köln
2015-2016
Diplom BWL
Universität zu Köln
2006-2011
“Judith schafft eine sehr angenehme Atmosphäre und kreiert einen Raum, in dem ich mir frei und ungezwungen alles von der Seele reden kann. Ihre Unterstützung hat bewirkt, dass es mir super schnell besser ging. Absolut empfehlenswert!”
★★★★★
– Till, Google-Bewertung
Häufig gestellte Fragen zu mir und meiner Arbeit
-
Ich bin Heilpraktikerin für Psychotherapie und verbinde in meiner Arbeit die klientenzentrierte Gesprächspsychotherapie nach Carl Rogers mit Gestalttherapie und körperorientierten Ansätzen. Für meine Arbeit mit Paaren habe ich eine Weiterbildung in Integrativer Paartherapie absolviert. Ergänzt wird dies durch kontinuierliche Fortbildungen in Bereichen wie Achtsamkeit, Selbstmitgefühl und Neurodivergenz. Für mich bedeutet professionelle Begleitung auch lebenslanges Lernen. Mehr zu meinem methodischen Ansatz finden Sie auf den Seiten „Therapie & Coaching“ sowie „Paartherapie“.
-
Der Entschluss, psychotherapeutisch zu arbeiten, reifte bei mir zu einer Zeit, als ich mit rund 30 Jahren bereits mitten im Berufsleben stand. Noch einmal ein neues Vollzeitstudium zu beginnen, um den klassischen Approbationsweg zu gehen, passte zeitlich nicht zu meiner Lebensplanung.
Als Heilpraktikerin für Psychotherapie die offizielle Erlaubnis zu erhalten, Menschen psychotherapeutisch zu begleiten, erwies sich für mich als wunderbarer Weg. Er erlaubt es Menschen mit Lebenserfahrung und gezielten Fachausbildungen, diesen Beruf auszuüben. Ich schätze diese Vielfalt sehr – auch wenn man kritisch auf manche Rahmenbedingungen blicken kann, bringt genau dieser Hintergrund oft eine wertvolle menschliche Perspektive mit.
-
Paarbeziehungen sind für uns Menschen einer der größten Hebel für Lebenszufriedenheit und emotionale Stabilität. Entweder geben sie uns Halt, oder sie belasten uns tief im Alltag. Einen geschützten Raum zu öffnen, in dem Paare wieder echten Kontakt zueinander finden, erachte ich als unglaublich sinnvoll. Nachdem ich mich bereits in der Einzeltherapie viel mit Beziehungsmustern beschäftigt hatte, war die Weiterbildung in Integrativer Paartherapie für mich ein naheliegender nächster Schritt.
-
Für mich ist es zentral, dass Menschen so leben und sein dürfen, wie sie sind – unabhängig von geschlechtlicher Identität, sexueller Orientierung oder Beziehungsform. Ich begleite Menschen aus der queeren Community ebenso wie Paare in nicht-monogamen Beziehungen mit derselben Selbstverständlichkeit wie alle anderen.
Jeder Mensch hat das Recht auf ein Leben, das zu ihm oder ihr passt, solange andere dadurch nicht beeinträchtigt werden. Ich erlebe es als große Bereicherung, wenn Menschen ihre Identität frei entfalten können, und begleite diesen Weg sehr gerne und mit tiefem Respekt vor Ihren individuellen Lebensentwürfen.
-
Mir ist vor allem die freie Entfaltung jedes Einzelnen wichtig, geprägt von feministischen Werten und der Gleichberechtigung aller Menschen und Geschlechter. Ein weiterer Grundpfeiler ist Ehrlichkeit – der Mut, ehrlich zu sich selbst und zum Gegenüber zu sein. Dazu gehört auch Eigenverantwortung: die Erkenntnis, dass wir erwachsene Menschen sind, die ihr Leben, ihr Miteinander und ihre innere Haltung aktiv mitgestalten können.
-
Wenn ein Prozess stagniert, mache ich daraus kein Geheimnis, sondern spreche es offen und lösungsorientiert an. Um neue Impulse zu gewinnen, nutze ich regelmäßig professionelle Supervision und den fachlichen Austausch mit Kolleg:innen. So stelle ich sicher, dass ich blinde Flecken rechtzeitig erkenne, Perspektiven wechsle und Ihnen stets frische, wirksame Impulse für Ihren Weg anbieten kann.
Häufig haben neurodivergente Menschen in ihrem Leben traumatische Erfahrungen gemacht. Diese haben Spuren im Nervensystem hinterlassen, die wir mit körperbezogenen Methoden bearbeiten können.
-
Eine sehr große – es war für mich persönlich ein echter Wendepunkt. Vor vielen Jahren machte mich eine befreundete Psychotherapeutin mit dem Konzept des achtsamen Selbstmitgefühls nach Kristin Neff und Christopher Germer vertraut. Früher neigte ich dazu, recht streng und kritisch auf mich zu blicken. Durch diese Praxis zu lernen, mich selbst in schwierigen Momenten oder bei Unzufriedenheit freundlich und wohlwollend zu betrachten, hat mein inneres Erleben nachhaltig verändert. Genau diese Erfahrung gebe ich seither von Herzen gerne weiter.