Raum und Zeit für nachhaltige Veränderung – Psychotherapie & Coaching in Köln-Ehrenfeld
Sie stehen vermutlich gerade an einem Punkt, an dem Sie etwas klären oder verändern möchten – sei es wegen einer akuten Krise, Depression, Burnout, Selbstzweifeln, einem Bindungstrauma, Beziehungsangst, People Pleasing, dem Wunsch als hochsensibler oder neurodivergenter Mensch mehr über sich zu verstehen oder wegen eines ganz anderen Anliegen.
Doch bevor wir nach vorne blicken, lade ich Sie ein, zunächst innezuhalten – denn bei mir finden Sie einen Ansatz, der Ihnen Zeit gibt, statt Druck zu machen.
"Ich setzte den Fuß in die Luft – und sie trug."
– Hilde Domin
Ihr Nervensystem darf aufatmen
Als Klientin durfte ich selbst erfahren, wie wertvoll es ist, Zeit für die eigenen inneren Prozesse zu bekommen, statt gehetzt zu werden – und genau das möchte ich auch Ihnen bieten. Bei mir dürfen Sie unfertig sein, um Worte ringen und nicht sofort alle Antworten haben.
Wir bewegen uns in einem Tempo, bei dem Ihr ganzes Nervensystem mitkommt. Diese bewusste Langsamkeit ermöglicht eine tiefere und nachhaltigere Veränderung als jedes schnelle, oberflächliche Bearbeiten. Häufig sind bereits nach 5–10 Sitzungen eindeutige Veränderungen spürbar – Langsamkeit im Prozess bedeutet also nicht Langsamkeit im Ergebnis.
Sie dürfen sein, wie Sie sind
Echte Veränderung beginnt dort, wo Sie sich zunächst ein bisschen mehr so annehmen können, wie Sie momentan sind. Nicht, weil Sie für immer so bleiben sollen, sondern weil Veränderung und Heilung erst möglich werden, wenn wir aufhören, uns für unseren aktuellen Zustand zu verurteilen.
Von diesem sicheren Ausgangspunkt aus schauen wir gemeinsam: Wie sehen Ihre emotionalen Muster aus und wie sind sie entstanden? Welche Glaubenssätze und Überzeugungen tragen Sie in sich, die Sie vielleicht unbewusst aus Ihrer Familie, Ihrem Umfeld oder unserer Leistungsgesellschaft übernommen haben? Und wohin möchten Sie sich entwickeln?
Fundierte Methoden und menschliche Begleitung
Mit mir als Begleiterin an Ihrer Seite können Sie in Ruhe erforschen, was in Ihnen vorgeht – ohne sich zu verlieren. Das Fundament meiner Arbeit bildet die klientenzentrierte Gesprächspsychotherapie nach Carl Rogers. Daneben fließen Gestalttherapie, Körperorientierte Arbeit sowie Achtsamkeit und Selbstmitgefühl in meine Arbeit ein.
Diese Kombination erlaubt es mir, meine Begleitung individuell auf Sie und Ihr Thema abzustimmen – mal mehr im Gespräch, mal mehr über den Körper, mal mehr über achtsame Selbstwahrnehmung. So begleite ich Sie dabei, mit mehr innerer Sicherheit, Selbstvertrauen und Lebendigkeit Schritt für Schritt mehr zu dem Menschen zu werden, der Sie sein möchten.
“Judith hat mich etwa ein dreiviertel Jahr begleitet. Sie hat mir in einer schweren Zeit ganz wunderbar geholfen. Ich habe in dieser Zeit viel über mich gelernt. Dabei hat Judith immer wieder meine Gedanken sortiert und meine durchaus unterschiedlichen Aspekte nie aus den Augen verloren. Am Ende fügte sich alles zu einem Gesamtbild.
Judith hält sich nicht nur mit Erklärungen auf, sondern schafft Perspektiven für Veränderung und gibt auch durchaus gute Ratschläge. Sie bleibt immer auf eine tolle Art und Weise down to earth und gibt damit den Halt, den man manchmal braucht. Ich danke Judith für diesen Weg und würde ihre Expertise jederzeit wieder in Anspruch nehmen.”
★★★★★
– Marc W., Google-Bewertung
Ich unterstütze Sie zum Beispiel bei diesen Themen:
Lebenskrise & Anpassungsstörung – Ihre aktuelle Situation reflektieren und eine Perspektive von außen erhalten, mit Stress umgehen lernen und Resilienz aufbauen, innere Unruhe und Gedankenkreisen verringern
Depression – Selbstsicherheit, Gelassenheit und Leichtigkeit finden, wieder in Kontakt mit Ihren Gefühlen kommen
Bindungstrauma & Entwicklungstrauma – Ihren Bindungsstil verstehen und sich in Beziehungen sicherer fühlen, Trauma-Reaktionen (Fight, Flight, Freeze, Fawning) verstehen, vergangene Situationen und Beziehungen aufarbeiten
Beziehungsangst & Vermeidung – Bindungsangst und Bindungsvermeidung abbauen und sich auf Beziehungen wirklich einlassen
Burnout – einem Burnout vorbeugen oder zurück ins Leben finden, Ihr Leistungsdenken und Ihren Selbstanspruch erkunden, Verantwortungsbewusstsein und Kontrollbedürfnis verringern
Selbstzweifel & Geringer Selbstwert – sich weniger mit anderen vergleichen, Ihr Imposter-Syndrom auflösen, Selbstwert und Selbstvertrauen steigern, Selbstmitgefühl und Selbstakzeptanz üben
People Pleasing & Fawning – die Angst davor verringern, was andere von Ihnen denken, emotionale Abhängigkeit auflösen, Ihre Grenzen erspüren und durchsetzen, Ihre Bedürfnisse verstehen und kommunizieren
Hochsensibilität & Neurodivergenz – gut mit Ihrer Hochsensibilität und/oder Neurodivergenz (ADHS, Autismus) leben, Ihre Empathie für andere bewusster einsetzen
Und ganz grundsätzlich begleite ich Sie dabei, Ihre Verhaltensmuster und negativen Glaubenssätze zu erkennen und zu verändern.
Andere Anliegen sind selbstverständlich ebenfalls möglich.
Im Folgenden stelle ich Ihnen die Verfahren vor, mit denen wir gemeinsam an diesen Themen arbeiten können.
Gesprächspsychotherapie nach Carl Rogers
Die klientenzentrierte Psychotherapie – auch Gesprächspsychotherapie genannt – ist eine wissenschaftlich anerkannte Methode innerhalb der humanistischen Psychotherapie. Sie wurde von Carl Rogers und seinen Kolleg:innen Mitte des 20. Jahrhunderts entwickelt und ist eine wirksame Behandlungsmöglichkeit unter anderem bei Depression, Angststörungen, Anpassungsstörungen und somatischen (körperlichen) Erkrankungen.
Grundlage ist die Überzeugung, dass jeder Mensch von sich aus wachsen und sich weiterentwickeln möchte – Ängste, negative Glaubenssätze oder unreflektierte Muster stehen dem jedoch oft im Weg. In unseren Sitzungen können Sie offen über Ihre Gefühle und Gedanken sprechen, ohne bewertet zu werden. Das schafft die Sicherheit, sich selbst ehrlicher zu begegnen – und ist häufig der erste Schritt zu echter Veränderung.
Anschließend begleite ich Sie dabei, das, was Sie gelernt haben, in Ihrem Leben anzuwenden. Dadurch können sich festgefahrene Situationen und Gefühle ändern. Ich helfe Ihnen, Ihre eigenen Lösungen zu finden – anstatt Sie zu analysieren und Ihnen vorzugeben, was Sie tun sollen. So können Sie sich nachhaltig selbstständig entwickeln.
"Das seltsame Paradox ist:
Erst wenn ich mich selbst akzeptiere,
kann ich mich verändern."
– Carl Rogers
Gestalttherapie
Die Gestalttherapie richtet den Blick auf das, was im gegenwärtigen Moment in Ihnen lebendig ist – Gedanken, Gefühle, Körperempfindungen und Verhalten. Statt nur über ein Thema zu sprechen, machen wir es unmittelbar erfahrbar, zum Beispiel indem wir untersuchen, was gerade beim Sprechen darüber in Ihnen passiert.
Das hilft, unbewusste Muster sichtbar zu machen, unterdrückte Gefühle wie Wut, Trauer oder Scham zuzulassen und ein klareres Gespür für die eigenen Bedürfnisse und Grenzen zu entwickeln.
Körperorientierte Arbeit
Somatic Experiencing (SE) ist ein körperorientierter Ansatz zur Verarbeitung von Stress und Trauma, entwickelt von Peter Levine. Die Grundidee: Belastende Erfahrungen hinterlassen Spuren nicht nur im Kopf, sondern auch im Nervensystem und im Körper. SE arbeitet behutsam mit diesen körperlichen Reaktionen, um festgehaltene Stress- und Traumaenergie zu lösen und vergangene Erfahrungen neu zu verarbeiten. Das befähigt Sie dazu, lebendig und flexibel auf aktuelle Herausforderungen zu reagieren – und nicht aus alten Mustern heraus.
Ich befinde mich aktuell in der berufsbegleitenden SE-Ausbildung und habe das erste von drei Ausbildungsjahren abgeschlossen. Elemente aus Somatic Experiencing fließen bereits in meine Arbeit ein und ergänzen die eher gesprächsorientierten Verfahren um eine körperliche Dimension.
"Gefühle kommen und gehen,
wie Wolken an einem windigen Himmel.
Bewusstes Atmen ist mein Anker."
– Thich Nhat Hanh
Achtsamkeit & Selbstmitgefühl
Achtsamkeit, Körperbewusstsein, Atmung und Selbstmitgefühl sind feste Bestandteile meiner Arbeit. Häufig beginnen Sitzungen mit einer kurzen, auf Ihr Thema abgestimmten Achtsamkeitsübung. Das kann bei folgenden Themen helfen: feiner wahrnehmen, was in Ihnen vorgeht, Stress und Grübeln reduzieren, Gefühle bewusster regulieren, die Verbindung zwischen Körper und Geist besser verstehen, sich selbst freundlicher und akzeptierender begegnen.
Inspiriert bin ich dabei besonders von der Psychotherapeutin und Buddhistin Tara Brach, dem buddhistischen Mönch Thich Nhat Hanh sowie dem Konzept des Achtsamen Selbstmitgefühls von Kristin Neff und Christopher Germer.
Ich stütze mich dabei auf meine Kenntnisse als Yogalehrerin sowie auf meine eigene jahrelange Mediations- und Achtsamkeitspraxis.
Interviews mit meinen Klientinnen zu ihrer Therapie
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„Ich habe mich selbst zurück.“
Sophie ist 25 Jahre alt und Gestalterin. Sie hatte sich überarbeitet, den Bezug zu sich selbst verloren, war überfordert mit emotionalen Themen und wusste nicht, wie sie mit ihrer Hochsensibilität umgehen kann. Es war ihr Wunsch, bestimmte familiäre Muster nicht „in die nächste Generation mitzunehmen“. Im Interview berichtet sie, dass sie gelernt hat, ihre eigenen Grenzen wahrzunehmen und ihre Bedürfnisse zu kommunizieren.
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„Jedes Ich in mir ist in Ordnung.“
Marlene, 43 Jahre, hatte das Gefühl, dass es etwas in ihrem Leben gibt, das sie nicht sehen möchte und das sie daran hindert, sich weiterzuentwickeln. Im Interview berichtet sie, wie Selbstmitgefühl und Achtsamkeit ihr dabei geholfen haben, alle Teile von sich selbst anzunehmen, ihren Leistungsdruck abzulegen und gelassener zu werden. Wir sprechen über den Wert der Verletzlichkeit und die Akzeptanz schwieriger Gefühle.
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„Ich habe gelernt, auch mal durchzuatmen.“
Lena ist 32 Jahre alt. Sie arbeitet als Sonderpädagogin und kam mit folgenden Themen zu mir: Wunsch nach Partnerschaft, Work-Life-Balance und Winterblues. Im Interview erzählt sie, wie sie in der Therapie gelernt hat, sich von ihrem übermäßigen Verantwortungsgefühl zu verabschieden und authentischer zu kommunizieren. Und wie sich ihr Beziehungsstatus verändert hat.
Häufig gestellte Fragen zu meinem Ansatz für Psychotherapie & Coaching in Köln-Ehrenfeld
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In der ersten Sitzung lernen wir uns kennen und Sie schildern mir Ihr Anliegen. Ich stelle Nachfragen, um gemeinsam herauszufinden, worum es geht und was für Sie wichtig ist. Es gibt keine Diagnostik per Fragebogen, sondern ein offenes Gespräch.
Am Ende der ersten Sitzung gebe ich Ihnen eine erste Einschätzung, woran und wie wir gemeinsam arbeiten könnten. Häufig nehmen Klient:innen erste Erkenntnisse und Denkanstöße aus der ersten Sitzung mit.
Genauso wichtig ist mir, dass Sie selbst einen ersten Eindruck von meiner Arbeitsweise bekommen und spüren können, ob Sie sich bei mir wohlfühlen.
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Nein, das müssen Sie nicht. Es reicht völlig, wenn Sie zunächst nur ein diffuses Gefühl oder viele Fragezeichen im Kopf mitbringen. Genau das gemeinsam zu erforschen und herauszufinden, worum es eigentlich geht, ist Teil meiner Arbeit – mit ein paar gezielten Fragen erkunden wir das gemeinsam.
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Ja. Die klientenzentrierte Gesprächspsychotherapie nach Carl Rogers ist eine evidenzbasierte Methode der humanistischen Psychotherapie und wirksam unter anderem bei Depression, Angststörungen und Anpassungsstörungen.
In Österreich oder der Schweiz wird sie von Krankenkassen bezahlt, in Deutschland ist sie weniger bekannt, weil sie nicht zu den sogenannten “Richtlinienverfahren” gehört, deren Kosten von Krankenkassen übernommen werden.
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Körperorientierte Arbeit eignet sich besonders, wenn Belastendes sich im Körper festgesetzt hat – etwa bei Überforderung, Trauma-Reaktionen oder chronischer Anspannung.
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Reine Gesprächstherapie arbeitet vor allem über das Verstehen und Besprechen von Gedanken und Gefühlen. Ich ergänze das um die direkte Arbeit mit Ihrem Körper und Nervensystem – denn viele Stress- und Trauma-Reaktionen sind körperlich gespeichert und lassen sich allein durch Reden oft nicht vollständig auflösen. So kann Veränderung nicht nur gedanklich verstanden, sondern auch körperlich spürbar erlebt werden.
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Ja. Gerade die klientenzentrierte Gesprächspsychotherapie wird auch als Grundlage im Coaching häufig angewendet und lässt sich gut mit lösungsorientierten Fragestellungen verbinden.
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Ja. Mein Ansatz ist gut geeignet für die Arbeit mit neurodivergenten Klient:innen. Bei mir geht es nicht darum, Sie in eine bestimmte Form zu pressen – sondern darum, gemeinsam zu erforschen, wie Ihr Gehirn und Körper ticken, worin Sie sich vielleicht von anderen unterscheiden und was Sie brauchen, um für sich selbst besser sorgen und Ihr Leben passender zu Ihren Bedürfnissen gestalten zu können.
Häufig haben neurodivergente Menschen in ihrem Leben traumatische Erfahrungen gemacht. Diese haben Spuren im Nervensystem hinterlassen, die wir mit Somatic Experiencing bearbeiten können.
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Das ist individuell unterschiedlich. Häufig sind bereits nach 5–10 Sitzungen eindeutige Veränderungen spürbar; bei tiefer liegenden Themen wie Bindungstrauma kann eine Begleitung auch deutlich länger sinnvoll sein. Wir besprechen das im Verlauf gemeinsam, statt eine feste Sitzungsanzahl vorab festzulegen.
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Da ich nicht mit Krankenkassen abrechne, erhalten Sie in der Regel schneller einen Termin als bei Therapeut:innen mit Kassensitz, bei denen oft monatelange Wartezeiten üblich sind – häufig innerhalb weniger Wochen. Schreiben Sie mir einfach eine E-Mail mit Ihren verfügbaren Zeiten, und ich melde mich zeitnah mit einem Terminvorschlag zurück.
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Ja, alle Sitzungen sind sowohl vor Ort in meiner Praxis in Köln-Ehrenfeld als auch per Video-Call möglich.
Ich nutze die Software von therapie.de, die DSGVO-konform ist und Ihre sensiblen Daten schützt.
Mein Praxis in Köln-Ehrenfeld liegt in einer ruhigen Seitenstraße der Venloer Straße.
Der Bahnhof Ehrenfeld sowie die Haltestelle Venloer Straße/Gürtel sind wenige Minuten entfernt.
Hansemannstraße 20
50823 Köln